Home > Aufzucht von Jungvögeln > Mauersegler aufziehen > Freilassen von Mauerseglern

Freilassen von Mauerseglern

Mauersegler vor dem Freilassen Mauersegler sind während der Aufzucht äußerst unselbstständig, jedes einzelne Insekt muss ihnen von Hand eingegeben werden. Auf der anderen Seite sind sie, sobald ihr Federkleid vollständig ausgebildet ist, sofort in der Lage, sich selbst zu versorgen. Man braucht sie also nicht wie andere Vogelarten auszuwildern, sondern man lässt sie an einem schönen Sonnentag einfach von der ausgestreckten Hand aus starten.

Auf einer großen, kurz gemähten Wiese stehend hält man den Segler ruhig auf der Hand und wartet ab. Mauersegler entscheiden selbst über den richtigen Zeitpunkt ihrer Freilassung. Klammern sie sich ängstlich an der Hand ihrer Pflegeperson fest und machen sie keine Anstalten, loszufliegen, sollte man sie keinesfalls hochwerfen, sondern am folgenden Tag den nächsten Freilassungsversuch unternehmen. Früher oder später wird schließlich jeder gesunde Segler den Sprung in die Freiheit wagen.

Neugierig blickender Mauersegler


Zunächst sieht sich der Vogel interessiert um. Lässt man gleichzeitig mehrere Mauersegler frei, so wirken die Rufe der bereits umher fliegenden Segler sehr motivierend und verlockend.

 

 

 

Kurz vor dem Abflug

 

 

 

Er breitet seine Flügel aus, spürt den Auftrieb des Windesund dann gibt es kein Halten mehr.

 

 

 

Geglückter Start

 

 

 

"Pass auf dich auf, nun kann ich nichts mehr für dich tun."

 

 

 

 

Das große Abenteuer hat begonnen

 

 

 

 

"Leb wohl, kleiner Freund ..."

 

 

 

 

Achtung: Die in diesem Kapitel genannten Hinweise gelten auch für Alpensegler!

Sämtliche Fotos © Anke Dornbach

>>> Nächstes Kapitel