Gänsesäger (Mergus merganser)

Gänsesäger
Foto © peps22/Pixelio

Gänsesäger
Foto © Makrohelmut/Pixelio

Größe: 58 bis 66 cm
Spannweite: 82 bis 97 cm
Gewicht: 1050 bis 1650 g
Merkmale: Beide Geschlechter dieser Vogelart sind leicht an ihrem leuchtend roten Pinzettschnabel zu erkennen, an dessen Spitze sich ein nach unten gekrümmter Haken befindet. Im Prachtkleid trägt der Erpel (das Männchen) einen schwarzen Kopf, der grün schillert, der restliche Körper ist überwiegend weiß und stellenweise schwarz gefärbt. Das Weibchen ist an Bauch und Brust weiß gefärbt, die Flügel und der Rücken sind grau in unterschiedlichen Tönen und der Kopf ist rostrot. Diese rötlichen Partien sind scharf vom hellen Körpergefieder abgegrenzt. Im Schlichtkleid gleichen die Männchen den Weibchen.
Lebensraum: Während der Brutzeit halten sich Gänsesäger auf fischreichen, klaren Flüssen auf. Aber auch auf Seen mit Ufern, die mit Bäumen bestanden sind, trifft man sie an. Den Winter verbringen sie auf Seen, Staustufen und zuweilen in ruhigen Meeresbuchten.
Nahrung: Überwiegend fingerlange Fische, selten größere. Im Frühling ergänzen Frösche den Speiseplan der Vögel.
Zugverhalten: Der Gänsesäger ist ein Zugvogel, er kommt zum Überwintern nach Mitteleuropa. Sein Brutrevier liegt unter anderem im nördlichen Skandinavien.
Englischer Name: Goosander