Graugans (Anser anser)

Graugänse
Foto © Marge Simpson/Pixelio

Graugans
Foto © Ernst Rose/Pixelio

Graugans
Foto © Björn Lichtmaneker

Graugans
Foto © Gaby Schulemann-Maier

Graugans im Porträt
© Björn Lichtmaneker

Größe: 80 cm
Spannweite: 147 bis 182 cm
Gewicht: 2300 bis 3500 g
Merkmale: Das Gefieder dieser recht großen Gänseart ist nahezu überall grau in unterschiedlichen Schattierungen mit nur geringem Braunstich. Der Schnabel ist hell fleischfarben bis orange mit einem hellen, oft weißen Nagel. Je nachdem, woher die Tiere stammen, sind ihre Füße fleischfarben oder rosa gefärbt; Jungvögel haben graubraune Beine und Füße.
Lebensraum: Graugänse sind in weiten Teilen Europas heimisch, kommen in Deutschland jedoch relativ selten vor. Der Mensch hat einen großen Teil des von den Graugänsen benötigten Areals für seine Zwecke modifiziert und den Vögeln damit die Lebensgrundlage genommen. Die Vögel bevorzugen schilfumstandene Seen als ihren natürlichen Lebensraum, wie sie in Mitteleuropa und vor allem in Deutschland rar geworden sind. Außerdem werden Graugänse in Deutschland bejagt. Graugänse gehören zu den Zugvögeln. Im September und Oktober ziehen die mitteleuropäischen Tiere über Frankreich nach Spanien, wo sie im Mündungsgebiet des Guadalquivir überwintern. Diejenigen Graugänse, die den Sommer in Nordeuropa verbringen, darunter vor allem die Vögel aus Island, überwintern rund um die Nordsee und auf den Britischen Inseln.
Nahrung: Die Ernährungsweise der Graugänse ist rein vegetarisch, sie fressen Getreide, Gras, Kartoffeln, Kräuter und Beeren.
Zugverhalten: Die Graugans ist ein Zugvogel, sie kommt in den östlichen Teilen Deutschlands nur im Sommer vor, um dort ihre Jungen großzuziehen. Im nördlichen Westdeutschland ist sie ein Überwinterungsgast und im Gebiet südlich Dänemarks kommt sie das ganze Jahr über vor.
Englischer Name: Greylag Goose