Rotmilan (Milvus milvus)

Rotmilan
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Rotmilan
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Rotmilan
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Rotmilan
Foto © Björn Lichtmaneker

Rotmilan
Foto © Björn Lichtmaneker

Rotmilan
Foto © Björn Lichtmaneker

Rotmilan
Foto © Heinz Förster

Größe: 61 bis 72 cm
Spannweite: 140 bis 180 cm
Gewicht: 750 bis 1.200 g (Männchen), 960 bis 1.600 (Weibchen)
Merkmale: Der Rotmilan ist vor allem im Flug unverwechselbar, denn kein anderer Greifvogel hat einen so tief gegabelten Schwanz wie er. Mit Hilfe des Schwanzes balancieren Rotmilane geschickt in der Luft kleine Strömungsschwankungen aus. Ihre unverkennbare Schwanzform hat ihnen den volkstümlichen Namen Gabelweihe eingebracht, obwohl Milane an sich nicht zu den Weihen gehören. Das Gefieder der Rotmilane ist am Körper rotbraun gefärbt, am Körper tragen die Vögel braungraue Sprenkler. Der Kopf ist mittel- bis hellgrau gefärbt, der Schwanz kräftig rotbraun. Auffällig gelb ist der hakenförmig nach unten gebogene Schnabel gefärbt, dessen Spitze schwarz ist.
Lebensraum: Offene, aufgelockerte Kulturlandschaften, in denen einzelne Feldgehölze zu finden sind, stellen den bevorzugten Lebensraum des Rotmilans dar. Gern halten sich die Vögel auch in der Nähe größerer Gewässer auf.
Nahrung: Auf dem Speiseplan der Rotmilane steht vor allem Aas. Oft sammeln sie tote oder kranke Fische von der Oberfläche eines Gewässers oder vom Ufer. Manchmal jagen sie anderen Greifvögeln auch deren Beute ab. Außerdem schlagen sie kleinere Bodentiere, darunter Eidechsen, Lurche und gelegentlich auch Jungtiere anderer Vogelarten.
Zugverhalten: Rotmilane sind in Deutschland ganzjährig heimisch, sie brüten hier.
Englischer Name: Red Kite