Sperber (Accipiter nisus)

Sperber mit frisch geschlagener Beute
Foto © Gabriele Rejsek

Sperber
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Sperber
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Sperber
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Sperber
Foto © Leela

Sperber
Foto © Leela

Größe: 27 bis 41 cm, das Männchen ist rund ein Drittel kleiner als das Weibchen
Spannweite: 68 bis 80 cm
Gewicht: bis zu 165 g (Männchen) und bis zu 290 g (Weibchen)
Merkmale: Die Flügel sind kurz, breit und gerundet, was den Sperber als Bewohner des Waldes erkennen lässt. Relativ lang ist der Schwanz, er ist abgerundet. Lang und kräftig sind die gelb gefärbten Beine, drei Zehen zeigen nach vorn, einer nach hinten. Der mittlere Vorderzeh ist verlängert. Beide Geschlechter tragen ein unterschiedliches Federkleid. Männchen sind auf der Oberseite graublau gefärbt, auf der Unterseite weiß. Eine feine Querbänderung schmückt Bauch und Brust, sie ist orangerot gefärbt und bei jedem Tier individuell angeordnet. Auf der Oberseite sind Weibchen schieferbraun, die Körperunterseite ist weiß mit einer bräunlichen Querbänderung. Bei einigen Weibchen ist die Bänderung an den Flanken orange gefärbt. Insgesamt wirken sie weniger "bunt" als die Männchen. Der Schnabel ist schwarz und die Wachshaut (Nase) gelb gefärbt.
Lebensraum: In unseren Breiten bewohnen Sperber vorzugsweise Laubwälder.
Nahrung: Kleine Vögel bilden die Nahrung des Sperbers. In wenigen Fällen fangen Sperber auch kleine Säugetiere wie Mäuse und Fledermäuse sowie Reptilien oder Wirbellose.
Zugverhalten: Sperber sind in Deutschland das gesamte Jahr über anzutreffen.
Englischer Name: Eurasian Sparrowhawk