Stockente (Anas platyrhynchos)

Weibliche Stockente
Weibliche Stockente, © Gaby Schulemann-Maier

Männliche Stockente (Erpel)
Männliche Stockente (Erpel), © Gaby Schulemann-Maier

Weibliche Stockente
Weibliche Stockente, © Gaby Schulemann-Maier

Weibliche Stockente
Füße einer Stockente, © Maren Reinecke

Größe: 58 cm
Spannweite: 81 bis 98 cm
Gewicht: 850 bis 1400 g
Merkmale: Im Prachtkleid trägt der Erpel ein grünes, zuweilen auch bläulich schimmerndes, glänzendes Kopfgefieder sowie zwei Paar Federlocken auf dem Schwanz. Sein Schnabel ist gelblich und der Körper ist im Brustbereich braun und an den Flügeln sowie Flanken hellgrau gefärbt. Trägt er das Schlichtkleid, sieht sein Gefieder wie das der Weibchen aus; es ist dann in unterschiedlichen Brauntönen gefärbt. Der Schnabel des Weibchens ist orange bis fleischfarben, sodass dessen Farbe im Schlichtkleid eine klare Identifizierung der Geschlechter zulässt, denn der Schnabel des Erpels ist das gesamte Jahr über gelb. Die Stockente ist die häufigste und am weitesten verbreitete Wildente in Mitteleuropa. Sie hat sich vielerorts eng dem Menschen angeschlossen und lässt sich beispielsweise in Städten und Dörfern gern füttern.
Lebensraum: Im gesamten Eurasischen Raum bis hin zur Baumgrenze in Skandinavien bis hin zur Steppenzone in Südeuropa ist die Stockente verbreitet. Außerdem kommt diese Art in Island, Grönland und Nordamerika vor. In Mitteleuropa leben schätzungsweise 2 Millionen Stockenten. Im Süden, wo in besonders kalten Wintern viele der Tiere überwintern, werden sie stark bejagt. Allein ihrer großen Flexibilität ist es zu verdanken, dass die Stockente trotz der intensiven Bejagung keine ernsthaften Bestandseinbußen zu verzeichnen hat.
Nahrung: Stockenten sind Allesfresser. Auf ihrem Speiseplan stehen neben Samen und Wurzeln auch Wasser- sowie Uferpflanzen, Schnecken, Kaulquappen, Würmer und gelegentlich auch Frösche.
Zugverhalten: Die Stockente kommt in Mitteleuropa ganzjährig vor.
Englischer Name: Mallard